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Wollgarn und Hose-Weben vor 3000 Jahren

„Die Erfindung der Hose“ist ein Film vom Deutschen Archäologischen Institut. Dr. Katrin Kania, alias pallia, weist in ihrem Newsletter auf das Youtube-Video hin. Den Tipp der Textilarchäologin aus Leidenschaft geben wir gerne weiter, denn es geht nicht einfach nur um eine etwa 3000 Jahre alte Hose aus China. Die Webtechnik, der Schnitt, die Garnproduktion – im inzwischen vier Jahre alten, 45-minütigen Film geht es um viele faszinierende Details. Katrin war bei uns übrigens in Heft 7 mit dem Beitrag „Brettchenweben verstehen“ als Autorin mit dabei.

Bild: Deutsches Archäologisches Institut

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Wollkraut-Autorin im Fernsehen

Die gute Nachricht: Wollkraut-Autorin Britta Raabe konnte unser schönes Hobby in einer Reportage des Senders RTL3 Nord dem TV-Publikum näherbringen.
Die schlechte: Das Redaktionsteam in Süddeutschland bekommt von RTL die Meldung: „Video in deinem Land nicht verfügbar“.
Das Happy end: Britta hat hier noch einen zweiten Link auf Lager

Bild: raabenwolle.de

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Politischer Rückenwind

Die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) freut sich über den Ausspruch des Bundeslandwirtschaftsministers beim Parlamentarischen Abend: „Ich bekenne mich zur Schafhaltung in Deutschland“. Cem Özdemir sagte laut schafzucht-online.de in seinem Grußwort: „Schafe sind als Natur- und Umweltschützer für uns Menschen unverzichtbar. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir die Schafhaltung als wertvollen Beitrag zum Natur- und Landschaftsschutz bewahren und fördern“. Zum Beispiel erhalten Schafhalter Geld aus dem nationalen Förderinstrument GAK zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.

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4,1 Prozent mehr Schafe in Bayern

Nachdem die Anzahl der Betriebe mit Schafen in Bayern in den letzten zehn Jahren stets gesunken ist, vermeldet das Bayerische Landesamt für Statistik endlich einmal wieder positive Zahlen: Zum Stichtag 3. November 2023 wurden im Bundesland insgesamt 264.600 Schafe gehalten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 4,1 Prozent. Da rund 2.000 schafhaltende Betriebe gezählt wurden, halten diese durchschnittlich je 134 Schafe – sieben mehr als im Jahr zuvor.
Der weitaus größte Teil des Zuwachses beim Schafbestand entfällt auf die weiblichen Schafe zur Zucht (+9.000 Tiere). Hier enthalten sind u. a. die Milchschafe, deren Zahl relativ deutlich um 19,1 Prozent (+400 Tiere) zugenommen hat.
Bei den Schafböcken zur Zucht ist mit rund 200 Tieren eine Zunahme um 5,4 Prozent auf rund 4.200 Tiere zu verzeichnen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich laut Pressemitteilung der Schafbestand um 3,6 Prozent und die Anzahl der Betriebe um 13,9 Prozent verringert.

Bild: Bayerischen Landesamt für Statistik Fürth 2024

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Sonderausstellung in Haslach verlängert

Das Textile Zentrum Haslach verlängert die Sonderausstellung „beFLÜGELt“ aufgrund des großen Interesses bis 14. Juli 2024. Gezeigt wird die Sammlung von Marianne Flügel, einer Textildidaktikerin aus Köln. Sie reiste ihr Leben lang und sammelte dabei diverse textile Objekte, die in verschiedensten primären Techniken gefertigt wurden. Marianne analysierte diese und hat sie teilweise nachgearbeit. Damit entführt die Sonderausstellung Besucher*innen in unterschiedliche Länder und vergangene Zeiten.
Öffnungszeiten sind von November bis April: Do – So, 10 – 16 Uhr und von Mai bis Juli: Di – So, 10 – 16 Uhr.

Bild: Textiles Zentrum Haslach

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„Art-Quilts“ In Neumünster

Das Museum Tuch + Technik in Neumünster lädt vom 16. März bis 22. September 2024 ein zur Ausstellung „Color Improvisations 3“. 42 Exponate zeigen ausdrucksstarke Farben, geometrische Formen und große Formate. Sie bestehen aus Stoffen, die von 38 Künstler*innen aufwändig gequiltet (also gesteppt) wurden. Diese „Art-Quilts“ seien zum ersten Mal überhaupt öffentlich zu sehen.

Bild: SEEKING: ENERGY © Nancy Crow

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Blauzungenkrankheit

Achtung Schafhalter! Im September traten erste Fälle der Blauzungenkrankheit in den Niederlanden auf. 812 Fälle waren es laut der örtlichen Behörde (NVWA)im Oktober. Die anzeigepflichtige Krankheit drohe sich schnell auch westlich auszubreiten. Aktuell tritt der Serotyp 3 auf, gegen den es noch keinen zugelassenen Impfstoff gebe.

Die Inkubationszeit der Viruserkrankung, die durch Mücken übertragen wird, beträgt 7 bis 14 Tage. Während sich die Zunge erst bei sehr kranken Tieren blau färbt, sind die Symptome: hohes Fieber, übermäßiger Speichelfluss und Schwellungen an Kopf, Zunge und Lefzen. Es gilt darauf zu achten, ob die Tiere nicht mehr fressen, sich häufig hinlegen oder wegen Schmerzen in den Beinen mit rundem Rücken dastehen.

Die guten Nachrichten: Die Blauzungenkrankheit wird nicht direkt von Tier zu Tier und gar nicht auf Menschen übertragen. Mit den kühleren Temperaturen und Nachtfrösten sind die übertragenden Mücken weniger aktiv, die Übertragungsgefahr sinkt.

Bild: CC BY-SA 2.0-FCO – brebis/ boulesdefourrure.fr

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Worldwide Spin in Public Day

Der dritte Samstag im September ist traditionell der „Weltweit-Spinnen-in-der-Öffentlichkeit-Tag“. So will es die Facebook-Gruppe Worldwidespininpublicday und die Idee dahinter eine gute: Umso mehr Personen das Handspinnen und den Umgang mit (heimischer) Wolle öffentlichkeitswirksam thematisieren, desto eher wächst das Bewusstsein für die Arbeit, die hinter Textilien steckt und vielleicht sogar deren ökologischen Fußabdruck. Also: 16. September!

Bild: https://www.facebook.com/groups/wwsipday/   

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Noch 3 Wochen und schon 13 Werke

6 Preise warten auf diejenigen, die unsere Leserinnen mit ihrem Projekt überzeugen werden. Wir sind selbst sehr gespannt darauf, ob z. B. Kreativität, Schwierigkeitsgrad oder Farbvielfalt den Ausschlag geben werden.
Hier seht ihr die bislang eingereichten Projekte und die Teilnahmebedingungen. Ab 1. September dürfen dann alle online mit abstimmen.

Wir wurden mehrfach gefragt, ob ein nach Anleitung Dritter gefertigtes Werk zulässig ist. Nun, irgendetwas soll natürlich originär von dir selbst sein; eine abweichende Farbgestaltung, zusätzliche Kniffe und die Beschreibung, wie die Umsetzung bei dir lief. Natürlich werden wir – wenn wir das Projekt als Gewinner vorstellen – auch auf die Urheberin des Originals hinweisen.

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Umfassender Leitfaden zu Q-Fieber online

Q-Fieber ist eine durch das Bakterium Coxiella burnetii verursachte Erkrankung, die Tiere und Menschen betrifft und „Q-GAPS“ steht für „Q fever GermAn Interdisciplinary Program for reSearch“. Das ist ein interdisziplinäres Konsortium mit großer Expertise und Fachbreite. Das soll eine One-Health-Strategie für Q-Fieber umsetzen. Der Begriff „One Health“ steht für einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz, der die komplexen Zusammenhänge zwischen Mensch, Tier, Umwelt und Gesundheit beschreibt, sowie die enge Zusammenarbeit der im öffentlichen Gesundheits- und Veterinärwesen tätigen Berufsgruppen erfordert.

Q-GAPS stellt jetzt den fertigen Leitfaden vor zum kostenfreien Download. Wem das 123-seitige PDF mit Hintergrund-Informationen, Handlungsempfehlungen und Begleitmaterial zu dick geraten ist, kann auch die einzelnen Kapitel auf der Q-GAPS-Website herunterladen.

Bild: Q-GAPS