Wir waren da! Im Jahr vor ihrem 25-jährigen Jubiläum schaut das Wollkraut-Team bei Doris Schmiedt und Olga Rauschmayer vorbei. Die beiden betreiben den „Färbehof“ in Waal. Dort gibt es Strick-, Roh- und, Märchenwolle, Stoffe aus Wolle, Seide und Baumwolle-Seide, Tücher und Schals aber vor allem: die wundervollsten, leuchtenden Farben aus Färbepflanzen. Freut euch auf einen bunten Bericht in der kommenden Ausgabe! Erscheinungstag des Sommer-Hefts ist der 25. Mai.
Da uns die tierischen Lieferanten unserer Lieblingsfasern am Herzen liegen, interessieren wir uns auch für Meldungen wie: „Zahl an Wolfsrissen in Sachsen zurückgegangen“. Die Zahl der Weidetiere, die bei Wolfsübergriffen getötet, verletzt oder vermisst wurden, ist demnach rückläufig. Die Anzahl der Rissereignisse aber auf gleichbleibendem Niveau. Die Rissstatistik des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie für das Jahr 2021 verzeichnet 383 durch Wölfe geschädigte Weidetiere. Schafe waren von Wolfsübergriffen mit einem Anteil von 83 % der Fälle am meisten betroffen, gefolgt von Damwild (7 %), Ziegen (6 %), Rind (3 %) und Alpaka (1 %). Ob sich der rückläufige Trend fortsetzt, lässt sich schwer bewerten, denn: „Zum einen gehen die Wolfsexperten davon aus, dass Wölfe in weitere Regionen Sachsens wie das Erzgebirge vordringen werden, zum anderen hat die Umsetzung der Herdenschutzmaßnahmen vor Ort einen großen Einfluss auf das Rissgeschehen.“
Eine Welt für sich entsteht im Keller von Andrea Love. Die unabhängige Filmschaffende aus Port Townsend, Washington USA, animiert Videos in Stop-Motion-Technik. Ihre Figuren und selbst das Set sind nadelgefilzt. So entstehen im Animationsstudio in ihrem Keller zauberhafte Sequenzen, mit denen sie aktuell auf ihre Arbeit aufmerksam macht. Hier ein wunderbar zu Wollkraut passendes Beispiel auf Youtube: „Revolution: The History of Hand Spinning“.
Ein Interview mit Andrea für die nächste Ausgabe ist in Arbeit. Liebe Grüße von ihr an die Wollkraut-Fangemeinde. Und hier noch ihre Kanäle: Instagram – Tiktok – Youtube
Das Staatlichen Textil- und Industriemuseums Augsburg (tim) stellte die neue interaktive Plattform „Calico“ vor. Bei dem digitalen Projekt tauchen Interessierte mithilfe von künstlicher Intelligenz in die historischen Stoffmusterbücher der früheren „Neuen Augsburger Kattunfabrik (NAK)“ ein. Das tim verspricht, damit europäische Mode- und Designgeschichte aus drei verschiedenen Jahrhunderten erleben zu können. Auch sollen sich die Muster auf unterschiedlichen Modesilhouetten kreativ kombinieren lassen. Siehe: www.calico.timbayern.de (Achtung funktioniert nur mit PC, nicht mit dem Mobiltelefon) Bild: tim
„Endlich ist es wieder soweit“, freuen sich die Veranstalter der „handmade“. Am 23. und 24. April 2022 findet sie auf dem historischen Nordwolle-Gelände in 27749 Delmenhorst statt. Auf der Ausstellerliste finden sich bereits rund 30 Anbieter aus dem Bereich Fachhandel, Kunsthandwerk und Feinkost. Angekündigt sind auch Workshops – auch für Kinder und Jugendliche – sowie Vorführungen und Ausstellungen. Bei der Gelegenheit weist die meetCon Veranstaltungs-GmbH auch auf die handmade Ostwestfalen am 11.+12.06.22 in der Ausstellungshalle in 33602 Bielefeld und den handmade-Herbstmarkt am 05.+06.11.22 auf dem Rittergut in 38173 Lucklum hin.
Für die „Nadelwelt“, die vom 20. bis 22. Mai in Karlsruhes Messe stattfindet, gibt es Karten online. Die Messe 2021 verzeichnete (unter Corona-Auflagen) rund 7.000 Besucher, 22 textile Kunst-Ausstellungen, 96 nationale und internationale gewerbliche Aussteller, 28 Workshops zum spontanen Mitmachen sowie 24 Kursangebote auf der separaten Konferenzebene.
Auch bei der Post geht manchmal etwas schief, deshalb unsere Bitte: Wenn Wollkraut in desolatem Zustand geliefert wird, meldet es uns mitsamt einem Foto. Ein Bild vom Schaden, wie ihn Kerstin an info@wollkraut.de gemailt hat, hilft uns, solche Fälle korrekt zu beanstanden.
Indirekt trifft Corona jetzt auch unser Magazin. Unsere Druckerei hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das für „Wollkraut“ verwendete Recycling-Papier zu besorgen. Das ist nicht so einfach, wie wir seit diversen Meldungen über Altpapiermangel vom Herbst wissen. Die gute Nachricht: Das Papier ist eingetroffen, die Hefte sind gedruckt. Die schlechte: Durch die erheblich verspätete Lieferung kann es bis zu zwei Tage länger dauern, bis die Frühlings-Ausgabe im Briefkasten liegt. Wir bitten um Verständnis und drücken die Daumen, dass die Post doch keine vier Tage benötigt. Übrigens spüren wir im neuen Heft Alternativen zur Merino-Weltmarkt-Wolle nach, die über 90 Prozent der Welt mit Wolle versorgt: Banane, Baumwolle und Hanf. Faserportrait, Spinnen mit der Charkha und Weben mit Hanfgarn sind drei Beiträge der aktuellen 60-Seiten-Ausgabe.
Wir berichten in der Frühlings-Ausgabe von einem Tag Schafe hüten. Wer es besser kann – vielleicht das Schreiben, allemal aber das Hüten – ist Anna Kimmel. Ihr Blog-Eintrag vom 4. Februar mit 3.048 Wörtern voll Leidenschaft und Feinsinn thematisiert Zersiedelung, Charaktere und Verhalten der Tiere, Kooperation mit den Landwirten und nicht zuletzt das Januar-Wetter sowie die harte körperliche Arbeit der Wanderschäferei. Alles wird in schnörkellosem, lebensnahem Stil vermittelt. Der Beitrag, gekrönt von 29 authentischen Bildern, erhält von uns das Prädikat „Lesenswert!“. Bild: Anna Kimmel
Endlich tut sich wieder etwas in Sachen Wollmärkte und Kursen. Die Planung war lange genug extrem schwierig. Noch schreibt Wollknoll im aktuellen Kursprogramm: „Auch in diesem Jahr ist alles etwas anders“. Das Textile Zentrum Haslach hat ebenfalls sein neues Kursprogramm für den Zeitraum zwischen 11. und 29. Juli veröffentlicht. Und die Vorbereitungen laufen allerorten auf Hochtouren.
Angekündigt sind:
Allgäuer Nadelstiche im Eissportzentrum 87561 Oberstdorf am 9.-10. April. Wollkraut-Macherin Anne-Christin Amlinger thematisiert dort in Workshops: „Kardieren oder Kämmen – Wolle vorbereiten zum Spinnen“ – an beiden Tagen jeweils von 11-12 Uhr und 14-15 Uhr. Siehe hier.
… und am Wochenende 23.-24.April gleich drei: handmade auf dem Nordwolle-Gelände in 27749 Delmenhorst Schäfertage mit Schäfermarkt im Freilichtmuseum in 72660 Beuren 3. Hohenloher Wollfest auf dem Alpakahof Miessler in 74572 Blaufelden
„Wir stehen für Filz aus regionaler, deutscher Wolle, ohne Wenn und Aber!“ Dieser Aussage von Jens Philippi von der Firma eigengut in 19273 Konau spürte Britta Eizenhöfer in einem persönlichen Gespräch nach. Im Folgenden lässt sie uns teilhaben.
Doch zuerst zu eigengut: Dennis und Jens Philippi betreiben das Unternehmen im Biosphärenreservat an der Elbe, wo sie auf ihrem Hof wohnen und arbeiten. Sie verarbeiten Filz und legen Wert darauf, dass vom Tier bis zur Entsorgung alles transparent nachvollziehbar ist.
Die lieben Pupeters (Wollwerkstatt Pupeter) haben uns Waldschafwolle als Kardenband zum Ausprobieren geschickt. Die Wolle stammt von ihren eigenen Tieren bei Landsberg am Lech. Da… Das Waldschaf weiterlesen
Hier unser Video-Tipp der anderen Art:Die erste deutsche Herde schwuler Schafe wurde von Michael Stücke in Löhne, Ostwestfalen, gegründet. Die Herde besteht aus schwulen Schafböcken,… Schwule Schafe weiterlesen
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