Die lieben Pupeters (Wollwerkstatt Pupeter) haben uns Waldschafwolle als Kardenband zum Ausprobieren geschickt. Die Wolle stammt von ihren eigenen Tieren bei Landsberg am Lech. Da hat mich mal interessiert, wie Waldschafe denn so aussehen und was ihre besonderen Merkmale sind. Für alle, die das auch interessiert habe ich dieses informative Video gefunden.
Hier unser Video-Tipp der anderen Art: Die erste deutsche Herde schwuler Schafe wurde von Michael Stücke in Löhne, Ostwestfalen, gegründet. Die Herde besteht aus schwulen Schafböcken, die von Züchtern aus ganz Deutschland gekauft wurden. Die Schafe dürfen auf Stückes Hof „leben und lieben, wen und wie sie wollen“. Das Rainbow Wool Project verwendet die Wolle dieser Schafe, um eine Modekollektion zu entwerfen, deren Gewinne in queere Projekte weltweit fließen. Unterstützt wird das Projekt außer von Michael Stücke von der Bürgerrechtsorganisation Verband Queere Vielfalt und einer Kölner Werbeagentur. Die Kollektion umfasst verschiedene Modeartikel wie Schnürsenkel, Aufnäher und Mützen. Auch diese Schafe spielen eine wichtige Rolle im Naturschutz, denn sie fungieren als natürliche Rasenmäher und schaffen Platz für bedrohte Pflanzen. Die Gewinne aus dem Verkauf der Rainbow Wool Produkte gehen direkt an Projekte, die die Rechte der LGBTQIA+ Community weltweit stärken.
Was nach einer groben Gemeinheit klingt, rettet Leben. Ein Beitrag von Sat.1 regional auf Youtube zeigt, wie Schäfer Johann Sjuts in Ostfriesland Schafen hilft, wieder auf die Beine zu kommen. Dass ein Schaf auf den Rücken fällt und nicht mehr selbstständig aufstehen kann, kommt glücklicherweise nicht so oft vor. Da innere Organe in Rückenlage gefährlich auf Herz und Lunge des Tieres drücken, hat der Schäfer die Deiche mit seinen Schützlingen insbesondere vor der Schur, wenn die Schafe dicht bewollt sind, stets im Blick.
Mit 25 neuen Ausbildungen lag die Zahl der abgeschlossenen Verträge für 2021/22 in der Fachrichtung Schäferei deutlich über dem Vorjahresniveau (+ 19 %). Diese Zahlen erhob das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). In den weiteren Fachrichtungen „Grüner Berufe“ (Geflügel-, Schweine-, Rinderhaltung und Imkerei) habe sich das Niveau des vorangegangenen Ausbildungsjahres knapp gehalten. Dazu Gerald Dohme, stellvertretender Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands (DBV): „Die neuen Ausbildungszahlen zeigen, dass das Interesse an einer Ausbildung in den Grünen Berufen weiterhin groß ist. Das ist sehr erfreulich und ist ein Zeichen großer Attraktivität unserer Branche.“ 4.167 Frauen und 9.794 Männer schlossen die Ausbildungsverträge in diesen Berufen ab. Übrigens wurde gut ein Drittel der Neuverträge von Frauen abgeschlossen.
Das Artensterben betrifft auch Nutztierrassen! Allein In Deutschland sei bei 72 Prozent der einheimischen Rassen die Vielfalt bedroht, meldet das „Referenzzentrum für gefährdete Nutztierrassen“. Das wurde jüngst von der EU gegründet um den Erhalt gefährdeter Pferde-, Esel-, Rinder-, Schweine-, Schaf- und Ziegenrassen in den Mitgliedstaaten zu stärken.
Insbesondere soll die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Zuchtverbänden der EU-Mitgliedstaaten gestärkt werden. Es gehe um den Austausch von Erfahrungen und Lösungsansätzen, was gemeinsam und konkret für gefährdete Nutztierrassen zu tun ist. Ein besonderes Augenmerk will das Konsortium darauf legen, die in der Tierzuchtverordnung verankerten Sonderregelungen für bedrohte Nutztierrassen umzusetzen. Dazu zählen beispielsweise die vereinfachte Aufnahme von Tieren in Zuchtbücher, um die Nutztierrassenvielfalt und die genetische Diversität innerhalb einer Rasse zu erhalten. Jetzt werden erst einmal Definitionen und Kriterien für den Gefährdungsstatus einer Rasse EU-weit harmonisiert.
Geleitet wird das EURC-EAB vom niederländischen Institut Wageningen Livestock Research (WLR) zusammen mit dem Institut de l’Élevage (IDELE) aus Frankreich sowie dem Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geleitet.
Die Internationale Grüne Woche (IGW), Berlin, gilt mit rund 1.400 Ausstellern und 300.000 Besuchern als „Leitmesse“ der Agrar- und Ernährungsindustrie. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) stellte in Halle 25 aus und nutzte die Veranstaltung auch zum Austausch mit der Politik.
Zu den Themen, die dem Verband laut VDL-Geschäftsführer Dr. Stefan Völl „auf den Nägeln brennen“, zählen u.a.: • Naturschutz, Hochwasserschutz und Landschaftspflege • Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit Beweidung von Schafen • Schäfer als vielseitiger, moderner Ausbildungsberuf • die regionale Erzeugung von Lammfleisch und heimischer Wolle • die weltweiten Marktchancen der deutschen Schaf- und Ziegenbranche
Es bestehe Handlungsbedarf, um die deutsche Schafwolle aus ihrem Nischendasein herauszuholen. Gehandelt hat die Handspinngilde: Sie präsentierte sich vor Ort mit Spindel und Spinnrad.
„Wir stehen für Filz aus regionaler, deutscher Wolle, ohne Wenn und Aber!“ Dieser Aussage von Jens Philippi von der Firma eigengut in 19273 Konau spürte Britta Eizenhöfer in einem persönlichen Gespräch nach. Im Folgenden lässt sie uns teilhaben.
Doch zuerst zu eigengut: Dennis und Jens Philippi betreiben das Unternehmen im Biosphärenreservat an der Elbe, wo sie auf ihrem Hof wohnen und arbeiten. Sie verarbeiten Filz und legen Wert darauf, dass vom Tier bis zur Entsorgung alles transparent nachvollziehbar ist.
Die lieben Pupeters (Wollwerkstatt Pupeter) haben uns Waldschafwolle als Kardenband zum Ausprobieren geschickt. Die Wolle stammt von ihren eigenen Tieren bei Landsberg am Lech. Da… Das Waldschaf weiterlesen
Hier unser Video-Tipp der anderen Art:Die erste deutsche Herde schwuler Schafe wurde von Michael Stücke in Löhne, Ostwestfalen, gegründet. Die Herde besteht aus schwulen Schafböcken,… Schwule Schafe weiterlesen
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